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Jahrbuch 2017 deutsch + Porsche-Auto Union Typ 52

Jahrbuch 2017 deutsch + Porsche-Auto Union Typ 52
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192.00 CHF

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Art.Nr.: 99117-D
Jahrbuch 2017 deutsch + Porsche-Auto Union Typ 52

Neuheit 2017

1:43

Limited Edition 333

Er blieb ein Traum

Das 184-seitige Buch „AutoCult“ Edition 2017 ist nicht irgendein Buch – es ist das Buch für automobile Enthusiasten die mehr über vergessene Automobile, Marken und Entwicklungen wissen möchten. Ob selten, schnell oder verrückt – viele interessante Geschichten in Verbindung mit historischem Hintergrund, flankiert mit vielen historischen Fotos und Bildern der AutoCult-Modelle machen dieses Buch zu einem Muss für den Interessierten automobiler Geschichte.

Was ging damals vor im Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche? Es ist nicht überliefert und doch bietet es Raum für Interpretationen.

Genau lässt sich der Zeitraum nicht taxieren, nur grob eingrenzen. Der Plan zu einem Supersportwagen, wie ihn die Szene bis dahin noch nicht gesehen hatte reifte in seinem Konstruktionsbüro. Auf dem Typ 22 basierend – dem Rennwagenkonzept, das die Firma Wanderer in Auftrag gab, aber nicht realisiert wurde – entwickelte das Porsche-Konstruktionsbüro den als Typ 52 in der hauseigenen Nummernfolge bezeichneten Supersportwagen. Josef Kales zeichnete den Motor, während Erwin Komenda für die Silhouette der Karosserie verantwortlich war. Beide Komponenten erscheinen im Lichte der damaligen Ära als überaus ehrgeizig, ja fast schon tollkühn. Alleine der Motor besaß Ausmaße, die in dieser Form für ein Serienfahrzeug völlig fremd waren, aber auch unverblümt dem Grand-Prix-Wagen entstammten – 16 Zylinder als V-Motor mit 4,4 Litern Hubraum, Aufladung durch ein Roots-Gebläse und eine Leistung von über 200 PS. An der Karosserie ließen die gefertigten, aber noch skizzierten Zeichnungen vor allem eine niedrige Bauhöhe erkennen. Eine einzelne Sitzreihe vorne wurde so ausgelegt, dass der Fahrer in der Mitte saß und beiderseitig von ihm, leicht zurückversetzt, zwei weitere Passagiere Platz fanden. Ob noch eine Sitzbank im Fond vorhanden sein sollte, darüber herrschte offenbar auch im Entwicklungsbüro noch kein endgültiger Beschluss, denn die Zeichnungen sind hier widersprüchlich. Der 16 Zylinder Motor baute sehr lang und um das Getriebe mit der Hinterradachse zu verbinden, musste die ehemals als Heckmotor konzipierte Antriebseinheit so weit nach vorne geschoben werden, wie nur möglich, was dazu führte, dass das Aggregat unmittelbar hinter den Sitzen eingebaut wurde – aus heutiger Sicht ein Mittelmotor. Gerade im Bereich des Hecks mit seinen zahlreichen Luftaustritt-söffnungen wölbte sich das Blechkleid bauchig harmonisch über den Motor. Die Front des Typs 52 war gemäß den Zeichnungen von einem großflächigen, aufrecht stehenden Kühlergrill geprägt, der vermutlich über innere Kanäle den Fahrtwind ganz gezielt auf die luftgekühlten Zylinder zufächelte. Von außen aufgesetzte Kotflügel, die der Seitenlinie des Fahrzeugs folgten, rundeten das harmonische Gesamtbild ab.

Leider kam der ultimative Sportwagen nicht über das theoretische Stadium hinaus! Es ist nicht überliefert, warum es beim Typ 52 nicht einmal zur Fertigung eines Prototyps kam.

Jahrbuch 2017 deutsch + Porsche-Auto Union Typ 52

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